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Online-Bürgerbeteiligung

Online-Bürgerbeteiligung: so machen Bürgerinnen und Bürger mit

Bei der Online-Bürgerbeteiligung bringen sich Menschen über das Internet in Vorhaben ihrer Kommune ein, wann und wo es ihnen passt. Diese Seite zeigt die gängigen Formen an echten Projekten aus Kommunen, erklärt, wer mitmachen darf, und was mit den Beiträgen passiert.

  • Zu jeder Zeit

    Online beteiligen sich auch die, die abends nicht zur Versammlung kommen: Berufstätige, Eltern, Pendlerinnen und Pendler.

  • Für alle sichtbar

    Beiträge stehen öffentlich auf der Projektseite. Andere unterstützen oder kommentieren sie, und die Verwaltung antwortet öffentlich.

  • Direkt auswertbar

    Alle Beiträge liegen an einer Stelle. Zu jeder Phase gibt es Kennzahlen, Karte und einen PDF-Bericht.

Formen

Formen der Online-Beteiligung mit Beispielen

Alle Beispiele stammen aus Kommunen, die mit unserer Plattform arbeiten. Ein Klick führt zum Projekt.

Teilnahme

Wer online mitmachen darf

Wer mitmachen darf, legt die Kommune für jede Phase fest. So kann eine Umfrage für alle offen sein und die Abstimmung im selben Projekt nur für Einwohnerinnen und Einwohner gelten.

Offen, mit Konto oder verifiziert

Je Phase entscheiden Sie: alle ohne Anmeldung, nur registrierte oder nur verifizierte Personen.

Wohnsitz prüfen

Für die Verifizierung binden wir die BundID an. Daneben gibt es den Brief mit Zugangscode und den Abgleich mit dem Melderegister.

Gebiet und Alter

Die Teilnahme lässt sich auf Gebiete, Straßen oder Altersgruppen beschränken. Beim MünchenBudget machen Münchnerinnen und Münchner ab 14 Jahren mit.

Wer nicht online ist, bleibt nicht außen vor: Stimmen im Bürgerbüro und Vorschläge per Brief laufen in dieselbe Plattform. Hybride Beteiligung: online und vor Ort

Nach dem Beitrag

Was mit den Beiträgen passiert

  1. Sichten

    Die Verwaltung sichtet die Beiträge und moderiert, wo es nötig ist.

  2. Prüfen

    Beim Bürgerbudget prüft die Verwaltung jeden Vorschlag, bevor darüber abgestimmt wird.

  3. Antworten

    Die Verwaltung antwortet öffentlich auf jeden Vorschlag. So sieht jede Person, was aus ihrem Beitrag wird.

  4. Umsetzung zeigen

    Meilensteine zeigen den Fortschritt, etwa beim Ausbau der Ellerstraße in Osnabrück. Bochum zeigt in einer eigenen Phase die umgesetzten Pocket Parks.

Der letzte Schritt fehlt am häufigsten: Das Schweigen nach der Beteiligung.

Reichweite

Wie viele Menschen sich online beteiligen

Eine Plattform allein bringt noch niemanden zum Mitmachen. Die Beispiele zeigen: Reichweite entsteht, wenn die Kommune ihr Projekt bekannt macht und Vereine, Schulen oder Nachbarschaften mitnimmt.

  • 34.648Teilnehmende an der Themenwahl 2026

    ABSTIMMUNG21

    Ein gemeinnütziger Verein organisiert eine bundesweite Themenwahl online. 396 Vorschläge gingen ein.

    Direkte Demokratie digital organisiert
  • 2.500neue Konten in sieben Tagen

    Landkreis Tirschenreuth

    Neunzehn Vereine holten ihre Mitglieder zum Abstimmen auf die Plattform.

    Beteiligung als Kreissache
  • 1.000+Teilnehmende an einer Abstimmung

    Landkreis Kusel

    Plakate in 98 Gemeinden, Postwurfsendungen und Informationsabende begleiteten die Abstimmung zu den Trimm-dich-Pfaden.

    Mehr Beteiligung im Landkreis Kusel

Weitere Beispiele finden Sie bei den Referenzen.

Online-Bürgerbeteiligung

Häufige Fragen

Was ist Online-Bürgerbeteiligung?

Bürgerinnen und Bürger wirken über eine Plattform im Internet an Vorhaben ihrer Kommune mit: Sie geben Hinweise, reichen Ideen ein, beantworten Umfragen oder stimmen ab.

Ist Online-Bürgerbeteiligung dasselbe wie digitale Bürgerbeteiligung?

Weitgehend. Digitale Bürgerbeteiligung wird oft weiter gefasst und schließt auch Wege ein, die nicht über den Browser laufen, etwa einen WhatsApp-Bot oder die Mitmachbox vor Ort.

Brauchen Teilnehmende ein Konto?

Das legen Sie je Phase fest. Eine Umfrage kann ohne Anmeldung laufen, eine Abstimmung nur für verifizierte Einwohnerinnen und Einwohner.

Wie erreichen wir Menschen, die nicht online sind?

Mit Angeboten vor Ort, die in dieselbe Plattform einfließen: Stimmen im Bürgerbüro erfassen, Vorschläge im Namen von Bürgerinnen und Bürgern einreichen, Mitmachboxen im öffentlichen Raum aufstellen.

Welche Software brauchen wir für Online-Bürgerbeteiligung?

Eine Beteiligungsplattform, die möglichst alle Formen in einem System abdeckt. Wir betreiben dafür Consul, die Open-Source-Software, die wir für deutsche Kommunen erweitert haben.

Online-Bürgerbeteiligung in Ihrer Kommune

Wir zeigen Ihnen die Plattform an einem Beispiel und besprechen, welche Formen zu Ihrem Vorhaben passen.

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Weitere Funktionen

  • Alle Funktionen

    Beteiligungsformen, Datenschutz und Schnittstellen im Überblick.

  • Bürgerhaushalt

    Vom Vorschlag über die Prüfung durch die Verwaltung bis zur Abstimmung über das Budget.

  • Auswertung

    Kennzahlen, Karte und PDF-Bericht je Phase, auf Wunsch mit KI-Analyse.